Eines meiner größten Hobbies ist schmökern; Bücher stapeln sich bei mir zu Hause, auch an einer Bibliothek kann ich nicht einfach so vorbeigehen, ohne irgendwas auszuleihen.
Gerade an kalten Wintertagen und nassen Regentagen gibt es nicht besseres als es sich mit einem guten Buch auf der Couch gemütlich zu machen, einen heißen Kakao dazu und fertig ist ein Lesetag.
Dieser Leidenschaft fröne ich nun schon seit ich lesen kann - doch schon ziemlich lange.

Wenn ihr euch also ein wenig dafür interessiert, was ich so lese, klickt einfach mal links auf die Buttons.

 

Fantasy, eine im 20. Jhd. entstandene Literaturgattung, meist Romane oder Erzählungen über phantastische Welten und Geschehnisse mit z.T. Themen aus Mythen und Märchen.
(Lexikon)

Fantasy entführt uns in bizarre Welten voller Wunder und Rätsel. Hier herrscht das Spirituelle über den kalten Geist. Schwert und Zauberkräfte begleiten uns große Kinder auf unserer Suche nach dem tieferen Sinn unserer Existenz. Gut und Böse treten symbolisch zutage.
Da werden bestimmte Tugenden beworben (Tapferkeit, Mut, Treue, Weisheit) und Untugenden verurteilt (Neid, Hass, Wahnsinn). Träger dieser Eigenschaften sind die Guten und die Bösen, mit einer Schar bizarrer Gehilfen aus dem Fundus früher Märchen und Mythen, in denen die Fantasy ja ihre Wurzeln hat. So treffen wir Zwerge, Riesen, Einhörner, Drachen, Feen, Hexen, Geister, Monster, Kobolde, lebende Steine, sprechende Tiere usw.

Die Welt wird als ein Ort der Wunder dargestellt, dessen Rätsel und Geheimnisse ein "tieferes Wissen" erfordern. Das haben dann die Weisen, Zauberer, Gelehrten, Professoren, während materielle Macht oft blind ist und das gemeine Volk besteht aus Bauern, Räubern, Händlern und Unwissenden
Technik kommt i.d.R. kaum vor, alle Kraft der Gesellschaft fußt auf Zauber, Kampfeskraft und dem Wohlwollen von Überwesen und Kräften (die Macht des Mondes, der gute Geist).

Fantasy besteht oft in romatischen Vorstellungen über Bewohner fremder Kontinente, Nomaden, fahrendes Volk, exotische Länder und Städte. Die Symbolik der Ferne erschafft immer neue Traumbilder.

"Es gibt Menschen, die können nie nach Phantasien kommen, und es gibt Menschen, die können es, aber sie bleiben für immer dort.
Und dann gibt es noch einige, die gehen nach Phantasien und kehren wieder zurück. So wie du, Bastian.
Und sie machen beide Welten gesund."
(aus Michael Ende, die unendliche Geschichte)

Was lese ich denn nun am liebsten, denn die Fantasy-Welt ist groß, das Angebot an Lesestoff ist unglaublich vielfältig.
Deshalb gibt es hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingsbücher - und autoren, vielleicht kann es ja den einen oder anderen zu nachlesen anregen.

 
Marion Zimmer Bradley

Wolfgang Hohlbein

David Gemmell

J.R.R. Tolkien

Philip Jose Farmer


Tad Williams

H.P.Lovecraft





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Science Fiction, romanhafte Schilderung von Geschehnissen und Abenteuern, die auf möglichen oder phantastischen Folgen des wissenschaftliches Fortschritts basieren.
(Lexikon)

Science Fiction trägt uns in die Welt von morgen und an unbekannte Orte. Visionen des wissenschaftlich Machbaren beschäftigen den Menschen seit über 200 Jahren. Kann er sein Schicksal selbst bestimmen?
Sie befasst sich in erster Linie mit der Zukunft des Menschen und mit fremden Welten. Dabei ist entscheiden - im Gegensatz zur Fantasy - , dass auch die kühnsten Visionen immer auf den neuesten wissenschaftlichen Kenntnissen Erkenntnissen der Zeit fußen, in der eine Geschichte entstand.
Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um "wissenschaftliche Fiktion".

Die große Zeit der Science Fiction begann, als sich zur Zeit der Aufklärung der Mensch von der Vorstellung löste, dass Gott und die Kirche das Leben bestimmen würde. Es begann die Zeit grundlegender naturwissenschaftlicher Entdeckungen und technischer Erfindungen, welche am bisherigen Selbstverständnis der Menschen rüttelte.
Das technokratische Zeitalter setzte ein, als sich die Philosophie verbreitete, der Mensch kann die Technik und die Welt beherrschen - ein neues Selbstbewußtsein stiegt in den Menschen auf.
Wissenschaft wurde immer mehr zum Garanten für eine bessere Zukunft; Maschinen und Daten zogen in die Köpfen und Herzen ein und begann die Träume zu steuern. Es wurden wissenschaftliche Träume.

Was würde die Zukunft bringen? Das Spekulieren begann. Die Science Fiction war geboren...

Heute wird gesagt, Mary Shelly´s "Frankenstein" war der erste Science Fiction-Roman der Welt, denn zum ersten Mal in der literarischen Geschichte wurde ein wissenschaftliches Experiment mit genauen Details beschrieben.
Im 19. Jhd. trämute man von fantastischen Flugmaschinen, dampfbetriebenen Ernterobotern, ferngesteuerten Baumaschinen und sogar von Bildschirmen.
Es entstanden Utopien von fliegenden Städten und Dystopien, in denen Metropolen entstanden und in Ruinen zerfielen, in den wieder Wilden hausen.
In den 40er Jahren kam einer der größten Impulse für die Science Fiction: Das Atomzeitalter. Ab da war die strahlende Kraft Stoff für viele Spekulationen; mancher Comic-Held entstand durch Strahlung.
in den 50er und 60er kam die Raumfahrt ins Spiel; man träumte vom Leben im All, erfand Raumstationen und kolonisierte ganze Planeten.
Ein anderer Zweig entwarf negative Utopien von Endzeitszenarien und Zerfall der Gesellschaft.

Man sieht also deutlich, dass die Visionen der Science Fiction der realen Entwicklung oft nur ein wenig voraus gingen, während andere Fantasien unerfüllt blieben.
Zeitreisen beschäftigen die Zukunftsträumer, seit H.G. Wells 1895 "Die Zeitmaschine" schrieb.
Außerirdische sind das absolute Lieblingsthema. Ob sie nun mit Ufos einschweben um Menschen zu rauben, oder aber auf fremden Planeten angetroffen werden, in Raumschiffen umherspuken oder Partner der Menschheit werden: ihre alternativen Körper und Lebensweisen zu entwerfen, verlangt das Äußerste an Vorstellungskraft.

Und neue Zeiten werden neue Visionen bringen...

Hier nun eine Auswahl der interessantesten Autoren zu treffen, fällt mir unendlich schwer, da es so wahnsinnig viele gute Science Fiction-Autoren gibt, es hier nur ein kleine Auswahl meiner Lieblingsautoren.

Frank Herbert

Hans Dominik

Alan Dean Foster

Jules Verne

Kevin J. Anderson

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Horror; hier geht es um Texte und Bilder, die einem Schrecken einjagen sollen, einen mit tiefen Ängsten konfrontieren und gruseln bis erschüttern sollen.
Es tun sich Tore der Hölle auf und Freud hätte seine Freude an all den Schemen, Symboliken und Varianten verdrängter Schmerzen, die sich da erheben.
Mystery ist dafür all dies der "diplomatischere" Mode-Begriff. Auch hier kann das Mysterium sehr heftig angreifen.

All die Geschichten dieses Genres bemühen sich seit jeher darum, persönliche Schrecken, Urängste, Zivilisationsängste, kollektive Ängste und Qualen des Eros sowie der Sterblichkeit einzufangen und zu reflektieren.

Die literarischen Ursprünge des Horror-Genres gehen zurück bis in die Zeit der Mythen und Sagen, in denen ja bereits Ungeheuer, Dämonen und Geister ihr Unwesen trieben.
Seit dem 18. Jhd. entwickelten sich parallel drei Strömungen, die heute Unterformen des Genres sind und sich auch häufig mischen: die Gespenstergeschichte, die klassische Horrorgeschichte und die Gothische Novelle.

Horrorgeschichten sind Texte, in denen die Hauptpersonen unvermutet mit dem Schrecklichen und Grauenhaften konfrontiert werden. Der Moment reiner Angst ist hier also das Bestimmende.

Und der Schrecken geht immer weiter...

Auch hier gibt es eine Vielzahl von ausgezeichneten Autoren, die ihrem Genre alle Ehre machen. Sie schreiben Bücher, von denen man sich kaum losreißen kann, obwohl man beim Lesen eine Gänsehaut bekommt.

H.P. Lovecraft

Stephen King

Dean Koontz

Edgar Allan Poe
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Literaturlinks
www.warp-online.de

Science-Fiction-Lexikon

www.Phantastik.de

www.linarist.de

www.phantastik.de
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